Wuchtig und schwer! Oder... ?

Vier Tage lang, vom 15. – 18. Oktober 2013 wird im Rahmen einer vor ort ideenwerkstatt gemeinsam mit SchülerInnen, Eltern, PädagogInnen und allen Interessierten an der Zukunft des Bildungszentrums Donawitz getüftelt und gearbeitet. ArchitektInnen und SchulexpertInnen unterstützen dich dabei!

Grau und leer! Oder... ?

Die (noch) öden Innenhöfe des hohen Gebäudes brauchen Leben und Grün!

Lang und Fad! Oder...?

Die (noch) vielen Gänge der Schule wollen Abwechslung!

Finster und traurig! Oder...?

Das (noch) ›dunkle Herz‹ dieses Gebäudes wartet auf sein Licht!

Gewinn und Gewinn

 

Für uns alle (Schulgemeinschaft, Behörden und Planungsfachleute) wird die Kunst darin liegen, aus ökonomischen Nöten pädagogische und schulkulturelle Tugenden zu machen. Wenn es uns gelingt, weit über die Schulsanierung hinaus auch neue Formen des Lehrens und Lernens anzudenken, auszuprobieren und einzuführen, und wenn es uns gelingt, die Zusammenarbeit zwischen den drei Pflichtschulen auch als Chance für eine gemeinsame Schulkultur zu nutzen, dann wird das Projekt ein Erfolgreiches gewesen sein. Dann kann unser zukünftiges Bildungszentrum für alle und mit allen Altersgruppen, Talentetypen und mit allen Kulturhintergründen blühen. Unser erster Schritt auf diesem Weg ist die gemeinsame Transformation des Gebäudes.

 

Schule und Beziehung

 

Wenn wir ein großes Haus vor uns haben, das mehrere ›Mitbewohner‹ beherbergen wird, stellen sich viele Fragen: Wie verteilen wir uns im Gebäude? Geschossweise? Flügelweise? Wer ist unten? Wer oben? Mischen wir uns? Wo? Wie? Wann? Warum? Die innere Organisation eines Schul- und/oder Wohnhauses ist Ausdruck von Beziehungen. Wenn wir ein gut organisiertes Schulhaus wollen, brauchen wir zuerst intakte, gepflegte Beziehungen. Daher macht es Sinn, vor allem unser Verhältnis zueinander abzuklären. Stecken wir jeden Tag unter einer (Geschoss)Decke? Oder sind wir lieber jeder für sich und treffen uns zu ausgewählten Zeiten und Zwecken in abgegrenzten Räumen?

 

Gewohnheiten und Bedürfnisse

 

Selten wollen alle das Gleiche! Die besten Behörden und die besten Planungsfachleute können an dieser Tatsache nichts ändern. Was wir aber können, ist sichtbar zu machen und anzuerkennen, dass die beste Lösung eine ist, die gut verhandelt wurde. Wir verhandeln und diskutieren dann gut, wenn wir wissen, was wir wollen. Das klingt einfach, ist aber durchaus anspruchsvoll: In Fragen zu Raum und Architektur bedeutet es einzusehen, dass sich die eigentlichen Bedürfnisse hinter den üblichen Gewohnheiten verstecken. Daher wollen wir alle (Schüler und Schülerinnen, Lehrende, Betreuende, Verantwortliche) ›provozieren‹: Das Ungewöhnliche, das Undenkbare, das Unmögliche muss geträumt, phantasiert und gewagt werden! 

 

 

 

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